Integrale Achtsamkeit

Integrale Achtsamkeit bezieht die unterschiedlichen Ebenen des Seins von Personen, Gruppen und Organisationen ein. Auf den vier Ebenen Ich, Du, Es und Wir umfasst integrale Achtsamkeit, in ihrer horizontalen und vertikalen Dimension, die individuelle, kollektive und evolutionäre Entwicklung, sowie das prärationale (Unterbewusstsein), rationale (Verstand/Wachbewusstsein) und transrationale (transzendente) Bewusstsein.

Integrale Achtsamkeit ist ein geeignetes Konzept um Selbstachtsamkeit, soziale Achtsamkeit, unsere Grenzen erweiternde Achtsamkeit und unsere Grenzen überschreitende Achtsamkeit mit den alltäglichen Anforderungen der heutigen Zeit zu verbinden und zu entwickeln. Das bedarf des Wechsels zu einem Paradigma, in dem jeder Teil als ein für sich bestehendes Ganzes erlebt und zugleich als Teil eines größeren Ganzen erfahren wird. Das Ganze ist dabei etwas anderes als die Summe der einzelnen Teile.

Integrales Denken wagt den Sprung von der trennenden Entweder-Oder Mentalität hin zu einem verbindenden Sowohl-als-auch Verständnis. Dabei gilt es, ganz im Sinne einer achtsamen Haltung des offenen Gewahrseins, nicht nur unsere positiven Seiten zu betrachten, sonder auch unsere, meist verdrängten, Schatten zu integrieren. Nur wenn das Potential aller Teile anerkannt und geschätzt wird kann eine heilsame Entwicklung geschehen. Auf allen Ebenen. Individuell, in Gruppen und Organisationen, in Institutionen, kollektiv und evolutionär.

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